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Quelle: Schwäbische Zeitung vom 02.12.2008

Gelobte Premiere im Kloster

Ostrach-Habsthal - Über eine sehr positive Resonanz und zahlreiche Besucher freuten sich am Sonntag die Organisatoren des ersten Adventsmarkts im Kloster Habsthal. Die Aktion des Fördervereins des Benediktinerinnenklosters "Unserer Lieben Frau zu Habsthal" in enger Zusammenarbeit mit dem Klosterkonvent war ein riesiger Erfolg. Der Erlös kommt den Sanierungsarbeiten des Klostergebäudes zugute.

Zahlreiche Besucher, vor allem aus der Region Ostrach, zog es am Samstag zum ersten Adventsmarkt im Kloster Habsthal. Vor allem die gemütliche und familiäre Atmosphäre kam bei den Besuchern gut an. Bilder: sorg

Zahlreiche Besucher, vor allem aus der Region Ostrach, zog es am Samstag zum ersten Adventsmarkt im Kloster Habsthal. Vor allem die gemütliche und familiäre Atmosphäre kam bei den Besuchern gut an. Bilder: sorg

Ostrach-Habsthal – Schon weit vor dem offiziellen Beginn um 11 Uhr hatten sich Besucher auf dem Klostergelände eingefunden. Ab der Mittagszeit herrschte vor allem im Klostergebäude ein regelrechtes Gedränge. Die Kaffeestube war ständig voll besetz und es gingen um die 50 Kuchen über die Theke. Auch der Klosterladen war ein Anziehungspunkt für die Besucher. Der Wein aus der klostereigenen Kellerei von Muri-Gries in Bozen wurde fast restlos ausverkauft. Auch die Produkte des Klosters Habsthal selbst, wie beispielsweise Schafwurst oder Schaffelle wechselten schnell den Besitzer.

Die Markthüttenbetreiber zeigten sich sehr zufrieden. Selbst gemachter Weihnachts- und Adventsschmuck sowie Selbstgebackenes wurde gerne mit nach Hause genommen. "An die hundert Päckchen mit Weihnachtsplätzchen, zudem gebrannte Mandeln und sehr viel Birnenbrot haben wir heute verkauft", erzählte Waltraud Selg, Vorsitzende des Vereins Kunstfreunde Donau und gleichzeitig Schriftführerin des Fördervereins Habtshal. Die Einnahmen aus dem Verkauf gehen komplett als Spende an den Förderverein.

"Überwältigend viele Besucher haben den Weg am Samstag zu uns gefunden", freute sich auch Schwester Kornelia aus der Gemeinschaft der Benediktinerinnen des Klosters Habsthal. Viele Leute hätten gemerkt, dass an diesem Ort einfach eine andere und sehr persönliche Atmosphäre herrsche. Auch die musikalischen Beiträge der der Alphornbläser aus Krauchenwies sowie der Jugendkapelle Ostrach hätten zu einem besonderen Flair an diesem Tag beigetragen. Abends, zur feierlichen Adventsvesper, sei selbst die Klosterkirche voll besetzt gewesen, was sogar sie überrascht habe. Sie freue sich zudem über die große Hilfsbereitschaft, die man schon im Vorfeld des Adventsmarkts erfahren habe. Bereits beim Aufbau sei Hilfe von vielen Seiten gekommen und auch für den Abbau hätten sich eine Menge Leute angeboten. "Die Aktion war also rundum ein schöner Erfolg für uns alle", so Schwester Kornelia. Man werde den Adventsmarkt im kommenden Jahr sicherlich wiederholen und dabei die Erfahrungen aus diesem Jahr einbringen, resümiert sie abschließend.

Nach diesem Auftakt der Aktivitäten des Fördervereins Habsthal und des Klosters darf man gespannt sein, was in Zukunft noch geboten werden wird. Schon dieser erste Adventsmarkt hat dazu beigetragen, Habsthal wieder mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, auch als Ort der Stille und Andacht. Und auch ein erster Schritt in Richtung Erhalt des Klosters, einem bedeutenden Kulturgut der Barockzeit, ist getan.

© Kloster Habsthal










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