Links  Impressum   Datenschutz
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 23.11.2015

Schnee bringt Weihnachtsstimmung

Der Adventsmarkt in Kloster Habsthal ist wieder ein großer Erfolg

Von Vera Romeu 23. November 2015



Die Besucher des Adventsmarkts können sich kaum für einen der schönen Kränze entscheiden. Foto: Vera Romeu

Habsthal - Der Förderverein des Klosters Habsthal und die Benediktinerinnen konnten viele Besucher begrüßen. Der Adventsmarkt begann mit winterlichem Sonnenschein, und endete mit weihnachtlichen Schneeflocken, die passend zum Dämmerungseinbruch niederfielen. Kurz davor hatten die Krauchenwieser Alphornbläser gespielt, es war als ob sie den Schnee herbei gerufen hätten. Die Atmosphäre war wie verzaubert: Die weiße Pracht ließ die Kerzen und Lichterketten an den Hütten noch feierlicher erscheinen.

Die Besucher konnten bei ihrem Rundgang ein ausgewähltes Angebot genießen. Die Hütten waren sehr schön im Hof des Klosters angeordnet: Alles sah wie ein kleines idyllisches Dorf aus. Auf zwei Längen des Kreuzganges standen die Tische eng aneinander. Es war eine Fülle von hochwertigen Geschenken zu bewundern, das Kaufen machte richtig Spaß. Dabei entstand die Vorfreude des Verschenkens. Die Vielfalt und Qualität der Waren machen den Adventsmarkt in Kloster Habsthal zu einem der schönsten in der Umgebung. Man merkt, die Stände und die Händler sind mit Bedacht ausgewählt und eingeladen worden.

Auf dem Adventsmarkt gab es sehr schöne floristische Arbeiten: Aufwendige und kunstvoll gestaltete Adventskränze, originelle Gestecke mit dicken Kerzen zogen die Blicke auf sich. Wer selber künstlerisch tätig sein wollte, konnte die grünen Kränze kaufen und daheim verschönern. An den Ständen wurden ausgesägte Rehe, Weihnachtsplätzchen und gehäkelte Mützen verkauft.

Gefilztes darf nicht fehlen

Es gab aus Papier gebastelte Umschlägen und Schachteln. Kunstgewerblicher Schmuck lockte besonders die Frauen. Engel aus Schwemmholz mit silbernen Flügeln schienen sich wie Vögel in großer Schar gleich niederlassen zu wollen. Aus geschmackvollen Stoffen hatten Händlerinnen dekorative Tischdecken genäht. Natürlich durften die gefilzten Figuren und Blüten nicht fehlen. Und was den Kindern so viel Freude macht, sind die verschiedene Krippen. Jede hatte dabei ihren ganz eigenen Charme. Von Hütte zu Hütte, von Tisch zu Tisch, man kam immer wieder ins Staunen und Bewundern.

Der Rundgang führte auch in den Klosterladen, der sein Sortiment auf weihnachtliche Atmosphäre eingestellt hatte. In der Webestube standen die Besucher dicht an dicht und hörten sich die Ausführungen der Kunsthandwerkerin an. In Gewölberaum wurden köstliche Schokoladengeschenke angeboten und den eigenen geimkerten Klosterhonig. Im ehemaligen Refektorium der Benediktinerinnen war es am gemütlichsten zu verweilen. Dort schenkten die Mitglieder des Fördervereins Kaffee aus, servierten selbstgebackene Kuchen. Der Andrang war enorm. Viele Besucher blieben lange sitzen, weil der Raum eine gute Ausstrahlung hat und weil sich unterhaltsame Gespräche entwickelten.

Wie jedes Jahr haben sich die Mitglieder des Fördervereins sehr engagiert, um das Kloster bekannter zu machen und um Mittel für die baulichen Maßnahmen zu erwirtschaften. Der Adventsmarkt war ein verdienter Erfolg.l.de

© Kloster Habsthal










Counter script