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Quelle: Schwäbische Zeitung vom 29.11.2010

HABSTHAL (vr) - Besonders schön war der Adventsmarkt der Benediktinerinnen. Sie hatten für die Besucher das Klostertor weit geöffnet: Garten, Scheune, Kreuzgang und Kapitelsaal boten viel Platz für aufwendig dekorierte Ständen. Die hochwertige kunsthandwerkliche Ware kam gut an.

Es ist dem Förderverein des Klosters wieder gelungen, einen besonderen Tag zu gestalten, der viele Besucher anzog. Sonne und Schnee hatten sich verbündet, um dem Ambiente einen glanzvollen Zauber zu verleihen. Im Klostergarten standen kleine Hütten, die Händler hatten ausgesuchte Geschenke dabei. Darauf hatten der Förderverein und die Benediktinerinnen großen Wert gelegt.
Zu erstehen waren unter anderem Seifen, handgesponnene Wolle, hochwertige Kleidung, aufwändiges Briefpapier, Adventskränze und Gestecke.

Besonders gelungen war in diesem Jahr die geschlossene Anordnung der Stände. Zwischen Scheune und Kapitelsaal konnten sich die Besucher in einer ununterbrochenen Kette von Hütten und Verkaufstischen bewegen.

Kulinarische Besonderheiten ergänzten das Grundangebot von deftiger Wurst und würzigem Glühwein: Fein geräucherte Gänsebrust war der Renner. Dazu konnte man ein Gläschen Wein aus Kloster Muri kosten. Büchermarkt und Klosterflohmarkt fanden großen Anklang. Natürlich war der Kapitelsaal, in dem Kaffee und Kuchen geboten wurden, das Ziel fast aller Besucherinnen und Besucher.

Sie lassen sich an den langen Klostertischen nieder, befreien die vollbepackten Hände und lassen sich eine heiße Tasse Kaffee einschenken. Der Tag wurde von Musikern verschönert. Alphornbläser, Jagdhornbläser, die Jugendlichen aus Weithart und ein Akkordeonspieler sorgten dafür, dass die Stimmung im Klostergarten und im Kapitelsaal noch adventlicher wurde.

Wichtig war der Informationsstand des Fördervereins: Mit Fotos der voranschrei-tenden Sanierung unter dem Dach warben die Mitglieder für ihr Anliegen. Bürgermeister Christoph Schulz überreichte eine Spende von Landrat Dirk Gaerte.
Der Adventsmarkt war für die aufwändige Baumaßnahme wieder ein lohnender Baustein geworden, um die historische Klosteranlage zu erhalten.

© Kloster Habsthal










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