Fotoausstellung der Fotogruppe „Querformat“ im Kloster Habsthal, Thema“ Natur“
Vernissage ab 11. Mai, 16.00Uhr

Die Fotogruppe „Querformat“ aus Sigmaringen stellt vom 11. Mai 2019 bis Ende Juni im Kloster Habsthal im Kreuzgang Bilder zum Thema „Natur“ aus. Die Gruppe besteht aus ehemaligen Teilnehmern der Fotokurse „Die Fotowerkstatt“ von Reiner Löbe in Bingen. Sie besteht seit 1998 und setzt sich z.Z. wie folgt zusammen: Roland Aigner, Markus Gaiser, Wolfgang Götz, Alfons Kuhn, Markus Kunzmann, Peter Lederer, Reiner Löbe, Anne Pfundstein und Thomas Werner.
Alle Foto- und Naturfreunde sind hierzu herzlich eingeladen.
Bitte beachten Sie eine Änderung der Öffnungszeiten:
Die Ausstellung kann besucht werden während der Öffnungszeiten des Klosterladens (Freitg.,14.30-18.00Uhr, Samstg., 10.00-14.00Uhr), Sonntg. von 11.30-17.00 und nach vorheriger Anmeldung unter 07585/ 656, Kloster Habsthal

Querformat Plakat Natur

  • 30. 05 2019 19.00 Uhr  Wiedereröffnung des Ölbergs und der Marienkapelle
    Andacht mit Prozession

  • 21.07.2019  18.00 Uhr  Benefiz-Konzert: Prof. W. Rehfeldt und Töchter

  • 08.09.2019  18.00 Uhr  Geistliches Konzert mit dem Ensemble Vocalissimo

  • 23.11.2019  Einstimmung in den Advent

  • 21.06.2020  Konzert mit dem Chor "Quartett plus" aus Sigmaringen

Instandsetzung der Dächer und Fassaden im Sommer 2010

Es tut sich was unter den Dächern des Klosters
Nach Durchführung der Ausschreibungsphase wurden im Mai die Aufträge für die Zimmerer-, Dachdecker-, Flaschner- und Gerüstbauarbeiten für die Arbeiten am Westflügel, dem Bauabschnitt I vergeben. Die beauftragten Firmen kommen aus der näheren Umgebung.
Nachdem der Klosterflohmarkt am letzten Wochenende im Mai mit gutem Erfolg durchgeführt wurde, begannen die Bauarbeiten Anfang Juni.
Auch wenn man im Augenblick von außen nicht viel sieht, tut sich unter der Dachhaut eine Menge: Die Fußpunkte der Dachkonstruktion wurden freigelegt; Architekt, Tragwerksplaner und Zimmermann überprüften die vorgefundenen Schäden und legten die einzelnen Arbeitsschritte für die Reparaturen fest, die jetzt ausgeführt werden.
Zum Schutz der Wochenstuben der Fledermauspopulation im Dachraum müssen die Arbeiten sehr vorsichtig, möglichst geräuscharm und in einem festgelegten Abstand ausgeführt werden. Dies ist eine Auflage der Genehmigungsbehörde, die zusätzlich vor Ort durch einen Sachkundigen begleitet und überwacht wird.
Die bisher durchgeführten Arbeiten konnten weitgehend unter der geschlossenen Dachhaut ausgeführt werden, was dem Baufortschritt bei den zurzeit herrschenden, nassen Witterungsbedingungen sehr zugute kommt.
Die Arbeiten am Westflügel sollen bis Ende Oktober / Anfang November soweit abgeschlossen sein, dass dann – wieder abhängig von den Fledermäusen – mit den Arbeiten im Süd- und Ostflügel begonnen werden kann.

Schadensbild

Schadensbild 1 (P1181167):
Nach dem Freilegen, d.h. Entfernen des Bodenbelages im Dachraum (siehe oberer Bildrand) musste festgestellt werden, dass die notwendige Balkenlage einfach nicht mehr vorhanden war. Man sieht direkt auf die Oberseiteder Stuckdecke der Kirche.

Schadensbild

Schadensbild 3
Fußpunkt im Kehlbereich der Dächer zwischen dem Nord- und dem Westflügel. Rechts sind frühere Reparaturmaßnahmen zu sehen. Von Oben schaut man direkt auf die Stuckdecke der Kirche

Schadensbild

Schadensbild 5 (P1180171) Fußpunkt im Übergang Westflügel / Nordflügel:
Im Kehlbereich der Dächer hat über einen langen Zeitraum eindringendes Wasser die Schäden verursacht.

Die kraftschlüssige Verbindung, die die ankommenden, viele Tonnen schweren Lasten abtragen und weiterleiten soll, besteht nicht mehr.
Erst nach dem Öffnen der Schadstellen und der genauen Bewertung der Situation kann der Tragwerksplaner gemeinsam mit dem Architekten die notwendigen Reparaturmaßnahmen berechnen und festlegen, mit dem Zimmermann die Einzelheiten besprechen und die Arbeiten zur Ausführung freigeben.
Für Außenstehende ergibt sich dabei oft der Eindruck: „Nichts passiert!“

Kloster Habsthal braucht Hilfe!

die Gemeinschaft der  Benediktinerinnen von Habsthal steht angesichts der dringend notwendigen  Sanierungarbeiten des  Daches und der  Fundamente i hres  Klostergebäudes vor großen Heraus-  forderungen. Da sie diese Aufgaben nicht aus eigener Kraft bewältigen kann, braucht sie dringend Unterstützung und Hilfe.

Schadensbild


Ein erster ermutigender Schritt war die Gründung des Fördervereins im vergangenen Monat. Zahlreiche Menschen aus der nahen und weiteren Umgebung haben durch ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung ihre Verbundenheit mit dem Konvent sowie ihr Interesse an der Erhaltung des Gebäudes bekundet.

SchadensbildMit einer Unterbrechung von rund fünfzig Jahren zählt Kloster Habsthal seit 750 Jahren zu den bedeutenden geistlichen und kulturellen Orten des nordwestlichen Oberschwabens. Es gehört zu den verbliebenen Klöstern – einst waren es siebzehn - in denen nach der Säkularisation wieder neues Ordensleben erblühen konnte.

Bedeutende Künstler wie Joseph Anton Feuchtmayer, Joseph Spiegler, Gottfried Bernhard Göz und Felizian Hegenauer haben im Kloster eindrucksvolle Kunst-werke hinterlassen.
Bereits vor 117 Jahren bewahrten die Benediktinerinnen aus dem schweizerischen Hermetschwil, die drei Klosterflügel vor einem geplanten Abbruch.

Die heutige Schwesterngemeinschaft fühlt sich verpflichtet, die geistlichen und kulturellen Werte des Hauses weiterhin zu bewahren und sie für ihre Mitmenschen fruchtbar werden zu lassen. Das kann sie aber nur mit Ihrer Hilfe und Solidarität leisten.

Eine wichtige Möglichkeit, das Kloster zu unterstützen, besteht in der  Mitgliedschaft des Fördervereins.
„Der Verein hat die Aufgabe, das Kloster Habstahl bei der Erhaltung, Restaurierung und Pflege seiner Gebäude  sowie der Gesamtanlage fördernd und materiell zu unterstützen“. Desweiteren soll er mit der „Durchführung von Veranstal-tungen und von Kirchenkonzerten und anderen kirchen-musikalischen Darbietungen“ Hilfe leisten.

Helfen Sie bitte mit, dieses kostbare Kleinod der Oberschwäbischen Barockstraße zu retten und es wieder zu einem geistlich-kulturellen Mittelpunkt unserer Heimat werden zu lassen.

Werden Sie Mitglied im Förderverein!

Laden Sie hier die Beitrittserklärung herunter und schicken Sie sie ausgefüllt zurück an:

Benediktinerinnenkloster Habsthal
Klosterstraße 11
88356 Ostrach-Habsthal

Auf Wunsch senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu.

In herzlicher Verbundenheit und dankbar für jede Unterstützung grüßen Sie die Benediktinerinnen von Habsthal.

© Kloster-Habsthal
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