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Vorankündigung:

Klostersamstag in Kloster Habstahl
Termine 2024, jeweils samstags 14:00
Eintritt: 8 €

20. Juli 2024
Armut im Barock
Mit Barock verbinden wir Glanz und Pracht unserer Kirchen und Schlösser. Tatsächlich aber hatte diese Epoche auch ihre Schattenseiten. Wer weiß schon, dass etwa jeder Zehnte auf der Straße lebte und dass die berühmten Räuber wie der „Schwarze Vere“ von Not getrieben und sicher keine Helden waren? Ganz zu schweigen von der damaligen Neuerung der „Arbeits- und Zuchthäuser“, die bei den Vagabunden mehr gefürchtet waren als der Tod. Anhand von Beispielen aus Oberschwaben füllt die Referentin auch diese dunkle Seite des Barock mit Leben.
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Bettelnder Soldat und Marketenderin, die nach dem Feldzug entlassen wurden und buchstäblich auf der Straße standen.
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7. September
Powerfrauen im Mittelalter
Bis zu den aufmüpfigen Beginen kennen wir nur das Leben des Adels und der Klosterfrauen. Die Bäuerinnen lebten ihr schweres Leben in der Anonymität. Die Damen des Hochadels aber waren gebildet, besaßen Macht und Einfluss, hatten aber auch kein leichtes Leben.
Angefangen bei fast mythischen Gestalten wie Theophanu, der byzantinischen Prinzessin, die Kultur ins primitive Europa brachte und das Reich für ihren Sohn verwaltete, oder Mathilde von Canossa, die mit 43 den 17 Jährigen Welf V. heiratete, der in Weingarten begraben liegt. Bis zu den Kaiserinnen der Stauferzeit, die ihre Kinder „unterwegs“ zur Welt bringen mussten. Den Übergang zur Neuzeit bilden dann Katharina von Bora, die Frau Martin Luthers, die durchaus emanzipiert war, vor allem aber Agathe Streicher, die erste Ärztin aus Ulm.
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Kaiserin Theophanu in St. Pamtaleon in Köln
1991 anlässlich ihres 1000.Todestages von der griechischen Gemeinde gestiftetes Mosaik Theophanus in St.Pantaleon, Köln
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Katharina von Bora, Gemälde von Lucas Cranach, 1526

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