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Samstag, 3. Oktober 2026, um 14.30 Uhr

Neues um Adam und Eva, das erste Paar der Bibel

Schon das Alte Testament behandelt das Thema Frau und Mann in Beziehungsgeschichten. Die allererste um Adam und Eva ist vielleicht die spannendste. Viele kennen diese Geschichte über die Erschaffung des Menschen im Schöpfungsbericht, die unser Leben und Zusammenleben bis ins Hier und Jetzt prägt. Vor allem sind es die Übersetzungen und eine lange Rezeptions- und Wirkungsgeschichte, die die Frau fälschlicherweise auf den zweiten Platz und damit auf eine niedrigere Stufe der Schöpfung stellt. Wie ist das erste Paar nach neueren Erkenntnissen der theologischen Forschung zu verstehen und welche Vorschläge
für heutige Beziehungskonstellationen bietet der Schöpfungsbericht an?

Referentin: Monika Weiß, Diplomtheologin und Redakteurin

Kosten: 10 €

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 Samstag, 3. Oktober 2026 um 16.00 Uhr 

Die Schuhe der Schwestern

Die Finissage „Die Schuhe der Schwestern“ um 16 Uhr.  Sie sind einst durch das Kloster gewandelt, gerannt oder andächtig gegangen. Wer noch die Chance
wahrnehmen möchte, die Schuhe der ehemaligen Schwestern im Kloster Habsthal den fiktiven Schwesternbildern im Kreuzgang des Klosters zuzuordnen, hat noch
einmal Gelegenheit dazu. Der Künstler Nikolaus Mohr, der die Bilder gemalt hat, ist anwesend. 

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Samstag, den 10. Oktober 2026 ab 16.00 Uhr

Begreifen mit Herz und Verstand
Orgelmeditation im Kloster Habsthal

Kloster Habsthal. Hören, erkennen, schauen. „Wer Ohren hat der höre“, dieser biblische Vers möchte Begreifen mit dem Herzen und dem ganzen Verstand. Besonders die Musik kann diesen Pfad in das Mysterium des Seins eröffnen. Deshalb lädt das Kloster Habsthal am Samstag, den 10. Oktober 2026 ab 16.00 Uhr in die Klosterstraße 11, 88356 Ostrach zur Orgelmeditation mit dem Organisten Hubert Bergmann ein. Mit einfachen, improvisierten Orgelklängen und melodischen Bögen, die sich an den Kirchentonarten orientieren, sollen die Besucher der Meditation zu einer inneren Ruhe finden. In einer Einführung interpretiert Bergmann das Denken der mittelalterlichen Mystikerin Hildegard von Bingen anhand des berühmten Zitats der US- amerikanischen Entwicklungsexpertin Elaine Bellezza: „Wir können nicht in einer Welt leben, die nicht unsere eigene ist, in einer Welt, die für uns von anderen interpretiert wird. Eine interpretierte Welt ist kein Zuhause. Ein Teil des Schreckens besteht darin, unser eigenes Hören zurückzugewinnen, unsere eigene Stimme zu nutzen, unser eigenes Licht zu sehen.“ Die Menschen sollen ihr Leben und ihren Glauben nicht nur durch die Brille gesellschaftlicher oder religiöser Dogmen betrachten, ermutigt Belezza, sondern sind zu individueller und kreativer Selbstbestimmung in der Lage und dürfen die vorgefertigten Muster ablegen.

 Hildegard von Bingen

Bild: Hildegard von Bingen: Von der Natur des Menschen-Dritte Schau
 
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